MARIA FRODL

"UNSCHÄRFE"

 

Bewegung, Tanz und Musik – diese Dinge sichtbar zu machen reizt die Musikerin und Fotografin Maria Frodl ganz besonders.

Die Fotoserie "unschärfe" entstand an einem Nachmittag im April 2013. Die Tänzerin Andrea Nagl improvisierte frei ohne Musik und Choreografie in einem Studio.

 

Längere Verschlusszeiten der Kamera bei Tageslicht lassen Bewegungsabläufe erkennbar werden, der Eindruck von Malerei entsteht. Jede Auslösung liefert ein unvorhersehbares Ergebnis. Der experimentelle Zugang, den Zufall einzubeziehen und das Zusammenspiel von Bewegung der Tänzerin und Kamera ohne Stativ haben Maria Frodl besonders fasziniert. Bewegung ist für sie Ausdruck von Lebensenergie. Auch in der Musik bringt sie ihr Instrument in Schwingung und kann dadurch ihre ZuhörerInnen bewegen.

In weiterer Folge entstand im selben Jahr auch die Serie "Freibad" mit Andrea Nagl.

 

Maria Frodl, 1965 in Graz geboren, lebt seit 1986 als Musikerin und Fotografin in Wien. Sie schloss ihr Studium an der Kunstuniversität Graz mit Auszeichnung ab.

Neben ihrem Beruf als Solocellistin im Orchester der Vereinigten Bühnen Wien widmet sie sich vor allem der zeitgenössischen Musik.

Ab 2008 intensivierte sich ihr Interesse an der Fotografie und ein zweites künstlerisches Betätigungsfeld tat sich auf. Vor allem Experimentierlust und Vielseitigkeit zeichnen ihr bisheriges Werk aus. Weitere Informationen unter www.mariafrodl.com