Rezensionen Adrenalin-Junkies & Formular-Zombies Typisches Verhalten in Projekten
Wer kennt sie nicht, die Ahnung, dass der Chef heute gereizt sein, ein Meeting zu keinem befriedigenden Ergebnis führen, oder ein Projekt in ein Desaster münden wird? Die meisten Menschen, die Projektarbeit leisten, haben ein Gespür für Muster entwickelt. „Adrenalin-Junkies und Formular-Zombies“ fasst 86 verschiedene Muster – schädliche wie nützliche – in Worte. In willkürlicher Reihenfolge und amüsantem Ton lernen die LeserInnen welche Rolle der Gierschlund und der Filmkritiker in einem Projekt spielen und wie sich Verhaltensweisen wie Endspiel üben oder Schnorcheln und Tauchen auswirken. Der Fokus der AutorInnen liegt jedoch nicht darauf, Patentlösungen anzubieten, vielmehr beschränken sie sich darauf, die von ihnen in langjähriger Projektarbeit beobachteten Muster in abstrahierter, nützlicher Form zu beschreiben und den LeserInnen so einen Denkansatz mit auf den Weg zu geben. (verfasst am 01.10.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) DeMarco, Hruschka, Lister, McMenamin, Robertson & Robertson Adrenalin-Junkies & Formular-Zombies. Typisches Verhalten in Projekten. Hanser, München 2007. Hauptsache Geld!? Eigen- und Drittmittelfinanzierung in öffentlichen Kultur- und Medienbeltrieben. Geld stinkt nicht, Geld allein macht nicht glücklich, aber ohne Geld geht gar nichts – diese Annahmen bilden den Rahmen für das 8. Forum für Kultur- und Medienmanagement, das im Herbst 2006 in Berlin stattfand. Geld – ob staatlich oder privat investiert – will verdient sein, wer zahlt, will wissen wofür. Öffentliche Kultur- und Medienbetriebe brauchen, wollen sie ihre Einnahmen steigern und neue Finanzquellen erschließen, ein klares Selbstverständnis und eine Strategie, wie sie ihrem Kultur- bzw. Bildungsauftrag gerecht werden. Im vorliegenden Buch versammeln sich Beiträge verschiedener Experten aus Kultureinrichtungen in aller Welt, die ihre Erfahrungen und Erfolgsrezepte vorstellen. So werden den LeserInnen anhand von Beispielen, unter anderem der Wiener Albertina, der Bayerischen Staatsoper München oder der New York Public Library, kreative Wege zur Ressourcenbeschaffung und zur institutionellen Verankerung von Kulturbetrieben aufgezeigt. (verfasst am 23.07.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Klaus Siebenhaar (Hrsg.) Hauptsache Geld!? Eigen- und Drittmittelfinanzierung in öffentlichen Kultur- und Medienbetrieben. B&S Siebenhaar Verlag, Berlin 2008. Kultur-Politik von A-Z. Ein Handbuch für Anfänger und Fortgeschrittene. Das Nachschlagewerk, konzipiert für alle kulturpolitisch Interessierten, von Studierenden bis zu KulturpolitikerInnen, stellt in über 160 Stichworten die wichtigsten kulturpolitischen Begriffe vor. Grundsätzlich beziehen sich die Einträge auf die deutsche Kulturpolitik auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene, es wird jedoch auch ein deutlicher Akzent auf die europäische Kulturpolitik gesetzt. Eingeleitet wird das Buch von einem ideengeschichtlichen Abriss zum „Staatsziel Kultur“ von Olaf Schwenke. Die einzelnen Beiträge sind kurz und prägnant gestaltet und beinhalten Hinweise auf weiterführende Literatur. Das Buch versteht sich nicht als kulturtheoretische oder kulturphilosophische Arbeit, sondern bezieht sich vielmehr auf die kulturpolitische Praxis. Es soll die LeserInnen mit kulturpolitischen Begrifflichkeiten vertraut machen und als Rüstzeug für den kulturpolitischen Diskurs auf nationaler und europäischer Ebene dienen. (verfasst am 16.07.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Olaf Schwencke, Joachim Bühler, Marie Katharina Wagner Kultur-Politik von A-Z. Ein Handbuch für Anfänger und Fortgeschrittene. B&S Siebenhaar Verlag, Berlin 2009. Die Macht der Stimme. Persönlichkeit durch Klang, Volumen und Dynamik. Die Stimme ist ein mächtiges Kommunikationsinstrument – sie wird noch vor dem verbalen Inhalt erfasst, beim ersten Eindruck spielt sie eine tragende Rolle, sie ist maßgeblich an der Entscheidung über Sympathie oder Antipathie beteiligt. Will man das Potenzial der Stimme für seine Zwecke nutzen, lohnt es sich, ihr einige Aufmerksamkeit zu schenken. Im Einführungsteil vermittelt Ingrid Amon den LeserInnen die Bedeutung der Stimme als Persönlichkeits- bzw. Business-Faktor, in den anschließenden Kapiteln geht sie ausführlich auf die Sprechwerkzeuge, die Stimmführung sowie die Aussagengestaltung und die Standardaussprache ein. Eigene Kapitel gibt es auch zum Problem Lampenfieber, zu Stimme und Technik und zum Singen. Zum Abschluss gibt Amon den LeserInnen zahlreiche Tipps und Maßnahmen zu Stimmpflege, sowie Gedanken und Anregungen zum Abenteuer Stimme mit auf den Weg. „Die Macht der Stimme“ präsentiert sich als durchwegs angenehm zu lesendes, praxisorientiertes Standard-Werk. Es ist übersichtlich gegliedert und beinhaltet zahlreiche Übungen, sowie eine beigelegte CD mit Basis-Stimmtraining. Ein Serviceteil bietet viele relevante Links und Adressen, ein ausführliches Literaturverzeichnis Anregungen zur weiterführenden Lektüre. (verfasst am 02.07.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Ingrid Amon Die Macht der Stimme. Persönlichkeit durch Klang, Volumen und Dynamik. 4., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Redline Wirtschaft, München 2008. Mit Sprechen bewegen. Stimme und Ausstrahlung verbessern mit atemrhythmisch angepasster Phonation. Mit wieviel Begeisterung unsere Ideen aufgenommen werden, ist nicht zuletzt davon abhängig, welche Resonanz wir mit Stimme und Körperausdruck wecken. Die Basis für ausdrucksstarkes Sprechen ist der Atem. AAP - atemrhythmisch angepasste Phonation, ist eine ganzheitlich ausgerichtete Methode, bei der das Atmen in den gesamtkörperlichen Zustand eingebunden und das Sprechen zum Ausdruck der momentanen geistig-seelischen Verfassung wird. Ziel des Buches ist es, den LeserInnen durch AAP zu einer authentischen, ökonomischen und wirkungsvollen Sprechweise zu verhelfen. Es ist in übersichtliche Kapitel zu Atmung, Intention, Körpersprache, Aussprache und Stimme gegliedert, jedes Kapitel endet mit einem umfangreichen Übungsabschnitt. Zusätzlich ist dem Buch auch eine Übungs-DVD beigelegt, die die Zielsetzung der einzelnen Kapitel repräsentiert. Ein Sachregister erleichtert das Nachschlagen. Das ausgewogene Verhältnis von theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen, sowie zahlreiche Abbildungen machen die Lektüre abwechslungsreich und kurzweilig. (verfasst am 25.06.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Uwe Schürmann Mit Sprechen bewegen. Stimme und Ausstrahlung verbessern mit atemrhythmisch angepasster Phonation. Ernst Reinhardt Verlag, München 2007. Authentische Körpersprache.
Dass das Auftreten – beruflich wie privat - von zentraler Bedeutung ist, ist heutzutage allgemein bekannt. Sich eine entsprechende Körpersprache anzutrainieren ist - nicht nur bei Führungskräften - gang und gäbe. Doch welchen Nutzen hat eine Körpersprache, die sich auf den ersten Blick als aufgesetzt entlarven lässt? Das Ziel dieses Buches ist, den LeserInnen Strategien aufzuzeigen, ihre eigene Wirkung zu optimieren und den Blick für die Körpersprache Anderer zu schärfen. Der Regisseur und Trainer Stefan Spies vermittelt, was eine authentische Körpersprache ausmacht, wie man seinen Körper einsetzen kann, ohne gekünstelt zu wirken und wie man die Körpersprache seines Gegenüber entschlüsseln und darauf reagieren kann. Besonderes Augenmerk legt er auf den ersten Eindruck und wie man bewusst den gewünschten Eindruck erzielt. Anschließend geht Spies genau auf gängige Situationen ein, in denen das eigene Auftreten besonders wichtig ist: das Vorstellungsgespräch, der Umgang mit Kollegen, organisierter Small Talk, Verkaufen und Verhandeln, Sitzungen, Freie Rede und Präsentation. Das Buch ist übersichtlich gegliedert, ein Stichwortverzeichnis ermöglicht gezieltes Nachschlagen. Die vielen Tipps und Positiv-, wie auch Negativbeispiele sind praxisnah, die Inhalte werden durch Fotos anschaulich gemacht. Beispiele aus der Theaterpraxis machen die Lektüre unterhaltsam und erleichtern das Verständnis. (verfasst am 18.06.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Stefan Spies 1x1 für Online-Redakteure und Online-Texter. Einstieg in den Online-Journalismus. Der Leitgedanke des vorliegenden Buches ist, den LeserInnen sowohl journalistische Grundregeln, als auch deren webspezifische Umsetzung nahe zu bringen. Nach einigen einführenden Worten zu Online-Journalismus und dem Medium Internet, widmet sich der Autor ausführlich der Materialsuche und dem Recherchieren im Netz. Die folgenden Kapitel befassen sich mit dem Verfassen von Texten: An erster Stelle steht das richtige Strukturieren eines Textes, anschließend werden die verschiedenen Bausteine eines Web-Textes und deren effizienter Eingesatz erläutert, und schließlich umreißt der Autor, wodurch sich ein guter Schreibstil auszeichnet, worauf man beim Schreiben achten soll und welche Kunstgriffe es gibt. Speziell wird hier auch darauf eingegangen, wie man Texte für Suchmaschinen optimiert. Jeweils eigene Kapitel sind Hypertext, Newsletter und Weblog gewidmet. Hier erfahren die LeserInnen, wie man sinnvoll verknüpft und Websites userfreundlich strukturiert, wie man Newsletter so verfasst, dass sie tatsächlich gelesen und nicht von Spamfiltern aussortiert werden und wie und wo man Blogs einsetzen kann und welche Grundregeln dabei zu beachten sind. Abschließend behandelt das Buch die Arbeitsprozesse und Organisation einer Online-Redaktion: interne Prozesse von der Erstellung bis zur Archivierung von Artikeln, das Redaktionsteam, Organisationshilfen im Arbeitsalltag, sowie die juristische Regelungen, die das Publizieren im Internet betreffen. Insgesamt ist das „1x1 für Online-Redakteure“ gut gegliedert und aufbereitet. Die Inhalte werden durch Beispiele und Bilder anschaulich gemacht, wodurch nicht nur das Verständnis erleichtert, sondern auch gleich ein Praxisbezug hergestellt wird. In allen Kapiteln gibt es Textboxen, in denen Checklisten, Tipps und wichtige Informationen übersichtlich zusammengestellt sind. Für besonders Interessierte gibt es Linksammlungen, sowie weiterführende Literatur. (verfasst am 28.05.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Saim Rolf Alkan 1x1 für Online-Redakteure und Online-Texter. Einstieg in den Online-Journalismus. Business Village, Göttingen 2009. Kultursponsoring, Museumsmarketing, Kulturtourismus. Ein Leitfaden für Kulturmanager. Die vorliegende Publikation versteht sich als Leitfaden, der sich auf theoretischer wie auch auf praktischer Ebene mit den Möglichkeiten und Grenzen von Kulturmanagement auseinandersetzt. Der Begriff Kulturmanagement, der durch seine inflationäre Verwendung den wissenschaftlichen Diskurs zunehmend erschwert, wird auf eine theoretisch fundierte Basis gestellt, das Berufsbild des Kulturmanagers schärfer gefasst und das Praxisfeld „Kultur“ abgegrenzt. Neben Grundlagen und Orientierungen für die Lehre und Forschung im Kulturmanagement werden auch Perspektiven für eine Professionalisierung der Akteure aufgezeigt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Verschränkung von kultur- und betriebswissenschaftlichen Kompetenzen gelegt. Die theoretischen Abschnitte werden mit praktischen Beispielen aus den Bereichen Kultursponsoring, Museumsmarketing und Kulturtourismus aufgelockert. Übungsaufgaben sichern das Textverständnis und bieten Anregungen für die weitere Auseinandersetzung mit der Theorie und Praxis des Kulturmanagement. (verfasst am 23.04.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Thomas Heinze Kultursponsoring, Museumsmarketing, Kulturtourismus. Ein Leitfaden für Kulturmanager. VS Verlag für Kulturwissenschaften, Wiesbaden 2009. Der Telefon-Profi. Berufliche Telefonate aktiv und positiv getalten. Grundsätzlich kann jeder telefonieren, damit Telefonate zum gewünschten Ziel führen, ist es jedoch sinnvoll, gewisse Techniken der professionellen Gesprächsführung zu beherrschen. Die Kommunikationsexpertinnen Gabriele Cerwinka und Gabriele Schranz zeigen wie man Schritt für Schritt zu einem Telefon-Profi wird. Neben dem Verlauf des Telefongesprächs selber, werden auch die richtige Vorbereitung und Nachbearbeitung behandelt. Den Besonderheiten der Kommunikation am Telefon, und wie man diese gezielt nutzen kann, ist ein eigenes Kapitel gewidmet, ebenso der Frage, wie man das Telefon als Verkaufs- und PR-Instrument einsetzt. Die Autorinnen beantworten – angefangen von der richtigen Einstellung, über nonverbalen Signale bis zum richtigen Buchstabieren – in übersichtlicher Form alle wichtigen Fragen zum Medium Telefon. In erster Linie ist „Der Telefonprofi“ jedoch ein Arbeitsbuch. Neben vielen konkreten Tipps und Beispielen gibt es Selbstchecks, Checklisten die von den LeserInnen auszufüllen und zu ergänzen sind und Negativbeispiele mit Lösungsvorschlägen, die unmittelbar helfen sollen, die eigenen Telefonate positiver zu gestalten. (verfasst am 09.04.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Gabriele Cerwinka, Gabriele Schranz Der Telefon-Profi. Berufliche Telefonate aktiv und positiv gestalten. Linde Verlag, Wien 2009 Zukunftstrend Empfehlungsmarketing. Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten. Eine positive Empfehlung ist jeder klassischen Werbung überlegen - nicht nur, weil wir den meisten Werbeformen gegenüber immun geworden sind, sondern vor allem auch, weil der Empfehler über einen Vertrauensbonus verfügt. Dementsprechend profitieren diejenigen, die das Empfehlungsgeschäft nicht dem Zufall überlassen, sondern systematisch aufbauen. Kompakt und übersichtlich erläutert das vorliegende Buch, wie die Kern-Ingredienzien für erfolgreiches Empfehlungsmarketing - begeisterte Kunden und Spitzenleistungen – zusammenspielen, wie man Begeisterung erzeugt und Empfehlungen stimuliert. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie die Presse und besonders das Web 2.0 für erfolgreiches Empfehlungsmarketing genutzt werden können. Neben einem praxisorientierten Fahrplan, der den LeserInnen Schritt für Schritt zu einer optimalen Empfehlungsstrategie verhelfen soll, finden sich in diesem Buch auch viele Tipps und Hinweise, mit deren Hilfe das Empfehlungsgeschäft schnell und effizient angekurbelt werden kann. (verfasst am 26.03.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Anne M. Schüller Zukunftstrend Empfehlungsmarketing. Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten. Authentisches Selbstmanagement. Übungen zur Steigerung von Motivation und Willensstärke. Unangenehme Aufgaben konsequent anzupacken, Ziele trotz Widerstände zu verfolgen, kurz: sich selbst zu motivieren, ist nicht immer einfach. Trotzdem – oder gerade deshalb – ist motiviertes und willensstarkes Handeln eine Schlüsselqualifikation. Das vorliegende Buch bringt den LeserInnen das „Schnittmengenmodell aus Motivation und Wille“, das klassische Motivationspsychologie mit Ergebnissen neuerer Willensforschung verbindet, in verständlicher Form näher. Viele praktischen Übungen sollen helfen, mit den eigenen Motivations- und Willensprozessen umzugehen und so zu einem effektiven Selbstmanagement zu gelangen. Die LeserInnen sollen lernen Ziele so zu setzen, dass sie mit möglichst wenig Willensenergie zu erreichen sind, Zielkonflikte zu reduzieren, unbewusste Motive zu erkennen und Willensstärke einzuschätzen und aufzubauen. (verfasst am 12.03.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Hugo M. Kehr Authentisches Selbstmanagement. Übungen zur Steigerung von Motivation und Willensstärke. Beltz Taschenbuch, Weinheim und Basel 2009 Zeitmanagement. Erfolgreich organisieren und planen Wer kennt es nicht, das Gefühl, nicht genügend Zeit zur Verfügung zu haben? Unter Zeitdruck zu stehen ist ein häufig auftretendes Phänomen, die richtige Zeiteinteilung der Schlüssel um den beruflichen wie privaten Anforderungen gerecht zu werden. Mit dem Ratgeber „Zeitmanagement“ aus der Reihe „Büro-Spicker“ hat sich der Compact Verlag zum Ziel gesetzt, den LeserInnen rasch zu einer effizienten Arbeits- und Zeiteinteilung zu verhelfen. Beginnend bei der Analyse der eigenen Situation bietet das Buch hilfreiche Tipps zum richtigen Setzen von Prioritäten, zur effizienten Strukturierung der eigenen Zeit und zur Selbstorganisation. Abschließend werden einige Arbeitstechniken vorgestellt, die eine effiziente Zeiteinteilung gezielt unterstützen sollen. (verfasst am 26.02.2009, Hannah Tschinder/Institut für Kulturkonzepte) Rahild Neuburger Zeitmanagement. Erfolgreich organisieren und planen. Compact Verlag, München 2006 Theorien der Public Relations Grundlagen und Perspektiven der PR-Forschung. Ulrike Röttger liefert nach nur vier Jahren ein neu überarbeitetes Grundlagenwerk zur PR-Forschung und den damit verbundenen Theorieansätzen. Es ist ein Werk, das mehr liefert als nur praktische Tipps und Ticks in Form eines "AnwenderInnen-Handbuch für den PR-Dschungel". Viel mehr ergänzt der Band die Untersuchungen und wissenschaftlichen Ausarbeitungen der derzeitigen fachlichen Diskussionen im deutschsprachigen Raum um neue Perspektiven. Den Grund für die positive Entwicklung der Grundlagenforschung und Theorieentwicklung in den letzten Jahren seit ihrer Erstveröffentlichung, sieht die Herausgeberin u.a. in der verstärkten universitären Verankerung der PR samt den damit zusammenhängenden Berufungen. Das Buch sieht sich in den Spannungsfeldern zwischen kommunikations- und wirtschaftswissenschaftlichen Analyse aber auch praxistauglicher Forschung verortet. So plädiert Röttger dafür, das kritische Reflexionspotential anwenderorientierter Forschung nicht aus den Augen zu verlieren denn „alles andere führt auf Dauer zu Einschränkungen der Glaubwürdigkeit sowie der Leistungsfähigkeit der PR-Forschung.“ Im Vorwort über die Themenschwerpunkte des Buches heißt es: „Das Zentrum der Betrachtung liegt also keineswegs mehr allein bei Unternehmen. [Es] richtet sich der Fokus nicht allein auf die Mesoebene, auf der PR organisatorisch verortet ist, sondern gefordert wird insbesondere im letzten Teil des Bandes eine Erweiterung auf die Makroebene, um die Funktionen von PR für ihre Auftraggeber in ihrer gesellschaftlichen Einbettung umfassend zu beschreiben und zu analysieren.“ Dieser Sammelband setzt bei den Defiziten der PR-Theoriebildung an und macht keinen Halt erneut den Diskurs rund um die Fragen: „Was ist PR? Wer braucht PR?“ durch jüngere Forschung anzuregen. (verfasst am 08.01.2009, Linda Erker/Institut für Kulturkonzepte) Ulrike Röttger(Hg.) Theorien der Public Relations. Grundlagen und Perspektiven der PR-Forschung. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009. ISBN: 978-3-531-15519-7 Annegang. Magazin zur Überwindung der inneren Sicherheit 2008 haben drei politisch aktive FotografInnen das Kollektiv Annegang gegründet das gleichnamige Magazin produziert, das mit künstlerischer und politischer Intervention die Überwindung der inneren Sicherheit vorschlägt. Das Magazin ist Propaganda: fürs kollektive Tun, für die politische Alltagsintervention, für ein widerständiges Verständnis von Kunst. Es besteht aus 28 Beiträgen von KünstlerInnen und politischen AktivistInnen aus Deutschland, Frankreich, Schweden, Österreich u.a. Gemeinsam haben die Beitrage ihre Auseinandersetzung mit Mechanismen von Kontrolle und Überwachung und, vor allem, Widerständigkeiten, die diesen entgegengesetzt werden können. Annegang möchte gepriesen werden für den Ausstieg aus der konventionellen Fotomagazinszene, für den kollektiven Antrieb, der in ihm steckt, und für den Versuch, eine Nationalgrenzen missachtende künstlerisch-politische Position zu beziehen. Infos unter http://www.annegang.org oder info@annegang.org (verfasst am 18.12.2008, Linda Erker/Institut für Kulturkonzepte) Annegang. Magazin zur Überwindung der inneren Sicherheit 1. Auflage: Wien, 2008. ISBN: 978-3-9501925-1-3 Die Exzellenz – Formel. Das Handwerkszeug für Berater Die große Kunst im Beratungsgeschäft besteht darin, sich von der Masse abzuheben, ganz gleich ob Sie alter Hase oder Newcomer sind. Dabei sind neben dem Fach-Know-how zunehmend die Soft Skills eines Beraters entscheidend. Denn Projekte werden immer komplexer und interdisziplinärer, und die persönlichen Fähigkeiten gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Autoren haben in diesem Buch die Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren Beratung einfließen lassen und einen universellen Ansatz für mehr Beraterprofessionalität geschaffen: Die Exzellenzformel. Mit einer gesunden Mischung aus Business und Soft Skills, dem notwendigen Handwerkszeug und Enthusiasmus ist es jedem Berater möglich, in vier aufeinander aufbauenden Stufen seine persönliche Exzellenz aufzubauen. Jörg Osarek, Andreas Hoffmann Die Exzellenz - Formel - Das Handwerkszeug für Berater BuisnessVillage, Göttingen 2008 „Happy Projects!“ Projekt- und Programmmanagement, Projektportfolio-Management, Management der projektorientierten Organisation „Happy Projects!“ ist kein Versprechen sondern ein Wunsch von mir an alle in Projekten Denkenden und Handelnden“, schickt der Autor Roland Gareis seinem Buch voran. Der Professor für Projektmanagement an der Wirtschaftsuniversität Wien und Leiter des Professional MBA Project and Process Management verspricht mit seinem Werk ein Handbuch, Textbuch und darüber hinaus auch Motivation zu liefern und spricht vom Projektauftraggeber über Management-Trainer und Berater auch Organisatoren in kleinen Gemeinden, in Kirchen und Vereinen an. Er präsentiert in seinem in die dritte Auflage gegangenen Buch neue Theorien, Modelle sowie Best Practices und Fallstudien zu den Arbeitsschwerpunkten „Projekt- und Programmmanagement“; „Projektportfolio-Management“ und „Management der projektorientierten Organisation“. Das Inhaltverzeichnis ist der Vorbote für ein ins Detail gehende Buch, das als Benutzerhandbuch große Themen in Angriff nimmt und sie step by step auf über 600 Seiten abarbeitetet, am Ende noch ein Stichwortverzeichnis zur besseren Orientierung und Nutzung liefert und somit eine punktuelle Themensuche ermöglicht. Die Kapitel des Buches sind u.a. Projektorientierung und Managementstrategie; Konstrukt „Projekt“ und Projektmanagement-Ansätze; Teams, Führung in Projekten und Projektkultur und Organisatorisches Design der projektorientierten Organisation und Personalmanagement. (verfasst am 06.11.2008, Linda Erker/Institut für Kulturkonzepte) Gareis, Roland. Happy Projects! Projekt- und Programmmanagement, Projektportfolio-Management, Management der projektorientierten Organisation. 3.Auflage, MANZ/Stämpfli/Luchterhand, Wien 2006 (ISBN 9783214084387) Burnout erkennen, überwinden, vermeiden. In der Reihe LebensLust des Carl-Auer Verlag ist Gabrielle Kyptas Buch „Burnout erkennen, überwinden, vermeiden“ in die zweite Auflage gegangen. Burnout ist kein individuelles Problem sondern viel mehr ein Symptom unserer schnelllebigen Zeit – und trotzdem sind Erschöpfung und Belastungsgrenzen zum Tabu geworden und werden deshalb oft erst wahrgenommen, wenn es zu spät ist, so die Autorin. Gabrielle Kypta widmet sich hier, in den gleichnamigen Kapiteln, den grundlegenden Fragen: „Was ist ein Burnout“ und wo sind die „typischen Fallen des Burnout“ zuerkennen, wie kann man ihnen ausweichen oder sogar vorbeugend agieren. Darüber hinaus geht sie näher auf die Schwerpunkte „Erschöpfung als modernes Tabu“ ein und liefert mögliche Hilfestellungen und Tipps zu den Themen: „Der Weg zurück: Es gibt ein Leben nach dem Burnout“ oder „Burnout in der Berufswelt“. „Das Buch kann Betroffenen sehr wertvolle Impulse zum Verständnis und zur Bewältigung von Erschöpfung und Ausgebranntsein geben.“ (verfasst am 23.10.2008, Linda Erker/Institut für Kulturkonzepte) Gabrielle Kypta Burnout erkennen, überwinden, vermeiden 2te Auflage. Carl-Auer Verlag, Heidelberg 2008 Journalistische Recherche im Internet Bestandsaufnahme journalistischer Arbeitsweisen in Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen und Online. Der journalistische Alltag hat sich mit und durch Online-Recherchiermöglichkeiten drastisch verändert. Nicht jedeR geht mit der Aussage: „die digitale Medienwelt bringt zusätzliche Erkenntnismöglichkeit“ d’accord, denn sie hat begonnen die klassische Recherche zu ersetzen, so die Autoren des Buches. Die andere Seite der Medaille von Internet und Suchmaschinen im Bereich des Journalismus ist „der Tunnelblick“. „Das Rechercheverhalten in der digitalen Medienwelt verstärkt den Hang zur Selbstreferenzialität im Journalismus, da computergestützte Recherche Journalisten zuerst zu den Produkten ihrer Kollegen führen – und nicht zu Primärquellen.“ Die Autoren untersuchen in der Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM Band 60) wie sich die Arbeitsweisen und die Rahmenbedingungen der journalistischen Arbeit in den letzen Jahren durch die neue Quelle für Recherche gewandelt haben. Sie beobachteten den Ablauf des Redaktionsalltags von Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen und Internet und befragten Journalisten zu ihrer Online- und Suchmaschinenutzung. Ergebnis dieser Analyse ist das vorgelegte Buch. Marcel Machill, Markus Beiler und Martin Zenker, alle drei Lehrende am Lehrstuhl für Journalistik II an der Universität Leipzig, liefern hier konkrete Handlungsempfehlungen wie man die eigene Recherchequalität optimieren und die eigene Recherchekompetenz stärken kann. Aus der Studie ist ein gelungener anwendungsorientierter Beitrag zu Medienforschung entstanden. (verfasst am 23.10.2008, Linda Erker/Institut für Kulturkonzepte) Marcel Machill, Markus Beiler, Martin Zenker Journalistische Recherche im Internet Bestandsaufnahme journalistischer Arbeitsweisen in Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen und Online. Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM Band 60). VISTAS Verlag GmbH, Berlin 2008. Das Dschungelbuch der Führung Ein Navigationssystem für Führungskräfte Entgegen landläufigen Meinungen ist Führung weniger ein Phänomen der Persönlichkeit als eines der Organisation. „Führung ist ein komplexer Vorgang, der sich in einem komplexen Feld ereignet und an dem immer mehrere Personen und viele Umstände beteiligt sind.“ Viele der gängigen Rezepte für erfolgreiches Führungsverhalten greifen deshalb zu kurz und führen in die Irre. Ruth Seliger geht in ihrem Buch folgenden Fragen nach: „Wozu Führung?“, „Was bedeutet Führungspraxis?“, „Was ist Positive Leadership?“ und sie bietet darüber hinaus mit ihrer Leadership Map auch ein neues Modell für Führungskräfte an. Mit den Schlagwörtern PROZESS – PRAXIS – PROFESSIONALITÄT lässt sich ihr Konzept kurz charakterisieren die auch die zentralen Dimensionen der Führungsaufgaben und –herausforderungen ausmachen. Es geht der Autorin darum Führungskräften eine Navigationshilfe durch ihre Vielschichtigkeit und die Komplexität ihrer Aufgaben zu bieten, dies tut sie mit einem fundierten theoretischem Konzept, das sie mit Praxisbeispielen, Selbsttests und Übungen zu veranschaulichen und in den Führungsalltag einzubetten weiß. Das Buch ist – wie jede gute Landkarte – besonders praxis- und leseorientiert, und es profitiert von der jahrzehntenlangen Erfahrung seiner Autorin als Managementtrainerin und Beraterin. (verfasst am 23.10.2008, Linda Erker/Institut für Kulturkonzepte) Ruth Seliger "Das Dschungelbuch der Führung" Carl-Auer Verlag, Heidelberg 2008 Noch mehr Exposees. Treatments und Konzepte Erfolgreiche Beispiele aus Film und Fernsehen „In diesem Buch geht es um Textsorten, die geschrieben werden müssen, bevor man auch nur einen Zentimeter Film belichtet.“ „Das Pitch-Papier“, „die Synopsis“, „das Exposee“, „das Treatment“, „das Serienkonzept“ und „die Autorenbibel“ sind die Kapitel in Dennis Eicks neuem Buch „Noch mehr Exposees. Treatment und Konzepte“. Er vertieft hier die Themen seiner gelungenen Einführung „Exposee, Treatment und Konzepte!“ und liefert in Verbindung mit erfolgreichen deutschen Serienformaten Tipps wie man Ideen erfolgreich formuliert und an welchen Praxisbeispielen man sich orientieren kann. Dies geschieht durch konkrete Hinweise und vor allem durch die Präsentation zahlreicher Stoffe, die die Leser bereits endgültig überzeugt haben – die Stoffe sind alle Grundlagen bekannter Filme und Serien gewesen. (verfasst am 23.10.2008, Linda Erker/Institut für Kulturkonzepte) Dennis Eick Noch mehr Exposees. Treatments und Konzepte. Erfolgreiche Beispiele aus Film und Fernsehen UVK Verlag, Konstanz 2008 „Pitch it!“ Die Kunst, Filmprojekte erfolgreich zu verkaufen. „Pitching“ bedeutet „Präsentieren auf dem Punkt“. Sibylle Kurz liefert Filmschaffenden und denen die es noch werden wollen, aus ihrer eigenen Erfahrung als Pitching- und Kommunikationstrainerin heraus, Techniken und praktische Tipps um ihre Filmprojekte erfolgreich zu präsentieren um sie schlussendlich verkaufen und realisieren zu können. Über die Frage der klaren Zielsetzung des eigenen Projekts bis hin zur Filmförderungslandschaft und das nötige Auftreten bei (Selbst-)Präsentationen, bespricht die Autorin in ihrer stark überarbeiteten und aktualisierten Neuauflage die wichtigsten Eckpfeiler für einen richtigen und erfolgreichen „Pitch“. Auch in dieser Ausgabe hat Berlinale-Geschäftsführer Dieter Kosslick ein paar Worte den Ausführungen von Sibylle Kurz vorangesetzt. (verfasst am 23.10.2008, Linda Erker/Institut für Kulturkonzepte) Sibylle Kurz „Pitch it!“ Die Kunst, Filmprojekte erfolgreich zu verkaufen 2., Auflage. UVK Verlag, Konstanz 2008 Entdecken.Erleben.Bewegen Die Idee der Kulturhauptstadt Europas „In Vielfalt vereint!?“ Das Leitmotiv der europäischen Union ist ebenso leicht formuliert wie schwer zu realisieren. Die europäische Identität ist zwar real, aber nicht bewusst. Die lokale und nationale Identität ist hingegen bewusst, aber weniger real. Hier liegt eine wesentliche Aufgabe der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten und eine der vornehmsten Zwecke des alljährlichen Wettbewerbs, eine Kulturhauptstadt zu identifizieren. Mit dem Titel wird nicht allein die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Stadt gelenkt, sondern auch die lokale und nationale Dimension mit der europäischen Dimension verknüpft. Seitdem 1985 Athen zu ersten Kulturstadt Europas gekürt wurde, hat die Kulturhauptstadtinitiative der Europäischen Union ständig an Popularität und Profis gewonnen. In diesem Band werden sowohl historische Vorgänger und Ursprünge der Kulturhautstadtidee beleuchtet als auch die Ausgestaltung im Zeitraum zwischen 1985 und 2010. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die politische, finanzielle und programmatische Entwicklung gelegt, die das Konzept in den letzten Jahren genommen hat. (verfasst am 24.07.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Jürgen Mittag (Hg.) Entdecken.Erleben.Bewegen Die Idee der Kulturhauptstadt Europas Anfänge. Ausgestaltung und Auswirkungen europäischer Kulturpolitik Klartext Verlag, Essen 2008 kultur.macht.europa Dokumentation des vierten Kulturpolitischen Bundeskongresses An Europa zu bauen heißt, seine gemeinsame Kultur lebendig erhalten, die Vielfalt der Kulturen zu achten und zu stärken. Ein Ergebnis unserer gemeinsamen Tradition sind Werte wie Religionsfreiheit, Toleranz, Menschenrechte und Freiheit. Eine gemeinsame europäische Kulturpolitik muss diese Werte kommunizieren, denn nur so kann es gelingen, Europa eine von seinen Bürgern bejahte Identität und damit eine Seele zu geben. Europa ist ein Kulturkontinent mit großer Anziehungskraft. Die Vielfalt der Sprachen und Traditionen, aber auch der Reichtum des kulturellen Erbes sowie die vielen Angebote der einzelnen Kultursparten gelten als in der Welt einzigartige Kreativitäts- und Identitätsressourcen. Aber nutzt Europa dieses gigantische Potenzial? Dieser Frage ging der vierte Kulturpolitische Bundeskongress am 7./8. Juni 2007 nach. (verfasst am 24.07.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Kulturpolitischen Gesellschaft (Hg.) kultur.macht.europa Dokumentation des vierten Kulturpolitischen Bundeskongresses Klartext Verlag, Essen 2008 Kulturelle Globalisierung und regionale Identität Beiträge zum kulturpolitischen Diskurs Was sind die Folgen der Globalisierung für den Einzelnen? Ungeahnte Chancen oder erhöhtes Sicherheitsbedürfnis und Steigerung der individuellen Ängste? Wie kann gleichzeitig zur kulturellen Globalisierung ein lokales und regionales Angebot entwickelt werden, das Bedeutung hat für individuelles, soziales und regionales Selbstverständnis? Fragen zur Bedeutung der Kultur im Spannungsverhältnis von Globalisierung und Lokalität standen im Zentrum des kulturpolitischen Kongresses, den die Kulturregion Stuttgart 2002 veranstaltete. Dabei wurde u.a. auf die kulturelle Integration im Stadtteil, der Rolle des Theaters in der städtischen Gesellschaft und den Marketingstrategien regionaler Tourismusunternehmen näher eingegangen. Einheit in der Vielfalt? Die Kulturregion Stuttgart bleibt jedenfalls optimistisch. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass kulturelle Vielfalt überlebensfähiger ist als jede Monostruktur. (verfasst am 31.07.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Karin Hanika / Bernd Wagner (Hg.) Kulturelle Globalisierung und regionale Identität Beiträge zum kulturpolitischen Diskurs Klartext Verlag, Essen 2004 Ist Kunst planbar? Markus Morr erarbeitete in seinem Buch „Verplante Kultur“ eine Übersicht über die verschiedenen kulturellen Planungsansätze der letzten 30 Jahre in Deutschland. Aber ist Kunst wirklich planbar? In nahezu allen Diskussionen zu diesem Thema trifft man auf den verbreiteten Vorbehalt, dass Kultur und Planung sich widersprechen. Dabei geht es nicht um eine Einbindung kultureller Kreativität in bürokratische Planungsvorhaben, sondern um die Kultureinrichtungen, die geplant werden müssen. Mit diesem Buch liegt erstmals eine Analyse der unterschiedlichen Planungsansätze und Rahmenbedingungen vor, die bei der Erstellung kultureller Planungen einzubeziehen sind. Analysiert wurden dabei ausschließlich kulturelle Planungen in Städten und Landkreisen der Bundesrepublik Deutschland. Die Tatsache, dass sich derzeit noch eine ganze Reihe von kulturellen Planungen in Arbeit befindet, weist schließlich auf die Aktualität des Themas hin. Das erschwert indes die Gesamtbetrachtung, da immer wieder neue Formen kultureller Planungen entstehen. Markus Morr verbindet in seinem Buch geschickt die eigenen kenntnisreichen Erfahrungen mit den theoretischen Diskussionen über dieses heikle Thema. (verfasst am 24.07.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Markus Morr Verplante Kultur? Die Rahmenbedingungen kultureller Planungen Klartext Verlag, Essen 1999 Vernetzung und Wildwuchs Kulturpädagogische Arbeit in Metropolen Können Kultur und Kulturpädagogik einen Beitrag zur Allgemeinbildung leisten? Laut Wolfgang Sting: Ja! Es gäbe viele Orte, an denen kulturelle Erfahrung und kulturelle Partizipation stattfinden könne und somit die kulturelle Identität nicht mehr nur den traditionell Gebildeten vorbehalten bliebe. Kultur – so Stings Grundannahme – vermittelt wichtige Kulturmuster, Sinn und Hoffnungsgehalte, die dem Individuum Momente der Orientierung bieten können. Sting versucht in seinem Buch „Vernetzung und Wildwuchs“ eine Verschränkung der beiden Leitbegriffe anzustreben – pädagogische Programmatik (Vernetzung) einerseits und Freigabe von Handlungsräumen (Wildwuchs) andererseits. Bei der einseitigen Indienstnahme von Kultur als Wirtschaftsfaktor gingen die ureigenen, zweckfreien Qualitäten von Kultur, nämlich ihre ästhetischen und kommunikativen Potentiale verloren. Dabei ist es gerade die ästhetische Dimension, diejenige die die Attraktivität von Kultur ausmacht. Um diese, den Menschen umfassend ansprechende Bedeutung von Kultur und Ästhetik in Verbindung mit Pädagogik geht es in Stings Arbeit. Auf Grundlage der kulturpolitischen Entwicklung der vergangenen Jahre untersucht Sting die Herausbildung der Kulturpädagogik. Die theoretischen Erörterungen werden am Beispiel der kultur-pädagogischen Praxis der „Pädagogischen Aktion München“ konkretisiert. (verfasst am 24.07.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Wolfgang Sting Vernetzung und Wildwuchs Kulturpädagogische Arbeit in Metropolen Klartext Verlag, Essen 1993 Interkultureller Dialog Ansätze, Anregungen und Konzepte für eine interkulturell ausgerichtete Kulturarbeit und Kulturpolitik In der Bundesrepublik leben immer mehr Menschen anderer kultureller Herkunft. Nicht nur der kulturelle Austausch, auch Fragen des friedlichen Zusammenlebens und der gegenseitigen Toleranz verschiedener Kulturen in der Gesellschaft werden damit zur Schlüsselfrage zukünftiger Gesellschaftspolitik. Doch auf diese Situation hat sich die Kulturpolitik noch zu wenig eingestellt. Selten gibt es ein Bewusstsein, die verschiedenen Kulturen in einen Dialog miteinander zu bringen. Im Blick auf ihre integrative Vermittlungsleistung hat die Kulturarbeit eine besondere Chance, weil sie an den kreativen und kommunikativen Kompetenzen der Menschen ansetzt. Die Publikation wendet sich an professionelle AkteurInnen im Kulturellen und kulturpolitischen Umfeld, an MitarbeiterInnen von Kultureinrichtungen, Ausländerorganisationen und kulturpolitische Entscheidungsträger, die sich mit Fragen interkultureller Kulturarbeit befassen. (verfasst am 31.07.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Kulturpolitische Gesellschaft Interkultureller Dialog Ansätze, Anregungen und Konzepte für eine interkulturell ausgerichtete Kulturarbeit und Kulturpolitik Klartext Verlag, Essen 1997 Steuertipps für Selbständige 2008 Der Weg in die Selbständigkeit ist oft ein steiniger und im heutigen Wirtschaftsleben auch ein mutiger. Die Grundprinzipien des Steuersystems zu kennen, ist somit ein wichtiger Schritt zur steuerlichen Entlastung von vielen Gewerbetreibenden. Jeder kann etwas tun um Steuern zu sparen! Die erfahrene Autorin Frau Christine Hapala leistet mit der 9. Auflage ihres Buches „Steuertipps für Selbständige“ einen wichtigen Beitrag zur Entmystifizierung der Themenfelder Steuern, Abgaben und Einnahmen-Ausgaben-Rechung. Auch verwandte Themenfelder wie Gewerberecht, Förderungen, Frauen als Selbständige und Sozialversicherung werden behandelt. Mit vielen Praxistipps werden jene Fragen humorvoll und auch für den Laien verständlich beantwortet, mit denen Selbständige am meisten konfrontiert sind. Neu in der 9 Auflage: Betriebliche Vorsorge für Selbständige ab 2008 Neuerung für Freie Dienstverträge Die Schwerarbeitspension für Selbständige Aktualisierte Zusammenstellung der wichtigsten Zahlen für das Steuer- und Sozialversicherungsleben einer UnternehmerIn. (verfasst am 10.07.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Christine Hapala Steuertipps für Selbständige 2008 Ratgeber für Einnahmen-Ausgaben-Rechner Orac Kompakt, 2008 Erfolgreich in Kunst investieren? Seit 2001 berichtet das Wirtschaftsmagazin „Artinvestor“ über die internationale Kunstszene und informiert über Investmentstrategien am Kunstmarkt. Jetzt gibt es von dem Herausgeber des Magazins, Dr. Edgar Quadt, das passende Handbuch. Kunst als Luxusprodukt scheint in Mode zu sein, doch wie kann man sich einen Überblick verschaffen in einem scheinbar undurchsichtigen Markt? Quadt und seine Koautoren erklären die wichtigsten Regeln in der Kunstszene für den interessierten Anleger. Chancen und Risiken werden gleichermaßen beleuchtet. Zudem gibt es wertvolle Tipps zu den Themen Kunstversicherung, Steuern und Konservierung. Auktionshäuser, Galerien, Messen und Kunstfonds werden praxisnah dargestellt. Die wichtigsten etablierten Künstler werden porträtiert und die jungen, neuen Talente in ihrem Entwicklungspotenzial überprüft. Den Kunstmarkt in die persönliche Vermögensplanung integrieren? Vielleicht! Nach der Lektüre dieses Buches sollte man mutiger werden. (verfasst am 10.07.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Edgar Quadt (Hg.) Artinvestor – Wie man erfolgreich in Kunst investiert FinanzBuch Verlag, München, 2008 Audience Development, Kulturmanagement, Kulturelle Bildung Sozialer und kultureller Wandel bewirken, dass die Nutzer von Kunst und Kultur zunehmend in eine Schlüsselposition geraten. Es ist weder zeitgemäß noch sinnvoll ein Sammelsurium an für wertvoll befundener (Hoch-) Kultur der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und auf breite Wahrnehmung einfach zu hoffen. Dem Vorwurf der möglichen Pädagogisierung und Simplifizierung der Kunst durch die Kunstvermittlung zum Trotz erkennen immer mehr Kulturinstitutionen, dass Kundenorientierung nicht zwangsläufig in Prostitution übergehen muss. Nach Birgit Mandel will Kulturvermittlung neue Zielgruppen mit Kultur in Berührung bringen. Sie will Bezüge herstellen zwischen Kunst und Lebensrealität des einzelnen und den Erwerb ästhetischer Kompetenz in den Vordergrund rücken. Das Buch „Audience Development, Kulturmanagement, Kulturelle Bildung“ gliedert sich in drei Teile. Forschungs- und Handlungsfelder der Kulturvermittlung machen den ersten Teil aus. Im zweiten Teil kommen Gastautoren zu Wort, die Kunstvermittlung aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen beleuchten. Am Beispiel unterschiedlicher Praxisfelder werden im dritten Teil innovative Beispiele aus der Praxis aufgezeigt. Das vorliegende Werk erklärt die Kunstvermittlung einerseits zu einer neuen, wichtigen und fundierten Wissenschaft, zeigt aber andererseits auf, dass Kulturvermittlung immer ein dialogisches Verfahren ist, dass nur unter der Lernbereitschaft aller Beteiligten, vom Laien bis zum Künstler, selbst funktionieren kann. Birgit Mandel Audience Development, Kulturmanagement, Kulturelle Bildung Konzeptionen und Handlungsfelder der Kulturvermittlung Kopaed Verlag, München, 2008 (verfasst am 5.06.2008 von Mag. Isabel Wielebnowski / Institut für Kulturkonzepte) Organisation – Einführung in die Organisationstheorie und -praxis Was ist Organisation? Dieser und anderen Fragen geht Dietmar Vahs in der 6. Auflage seines, im deutschen Sprachraum führenden, Organisationslehrbuches auf den Grund. Aufgabenkomplexität und Aufgabendynamik befinden sich in einem ständigen Wandel. Langfristiger Erfolg ist also nur durch gute Organisation zu sichern. Zielgerichtetes Planen lernen ist einer der wichtigsten „tools“ für junge Unternehmer. Dabei wendet sich der Autor aber nicht nur an Studierende, die sich im Rahmen ihres Studiums mit dem Thema Organisation auseinandersetzen müssen, sondern auch an Praktiker, die sich schnell einen Einblick in den gegenwärtigen Stand der Organisationslehre verschaffen wollen und natürlich auch an all jene, die sich mit Recht der Bedeutung des Themas bewusst sind und ihr Wissen daher gerne erweitern wollen. In übersichtlichen Kapiteln werden dem Leser zunächst die Grundlagen der Organisationstheorie nahe gebracht um dann einen Bogen zu anschaulichen Beispielen aus der Praxis zu spannen. Die überarbeitete 6. Auflage präsentiert sich in einem neuen Textlayout, Abbildungen wurden überarbeitet, Angaben, Literatur und Fallbeispiele aktualisiert ohne die bewährte Grundstruktur zu verändern. Das streng gegliederte Kapitelverzeichnis erlaubt es dem Leser flexibel in die Lektüre einzusteigen oder sich selbst Schwerpunkte zu setzten. Ein Einführungsbuch für Anfänger und Fortgeschrittene, kleine und große Organisatoren! Dietmar Vahs Organisation – Einführung in die Organisationstheorie und -praxis 6. Auflage Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart, 2007 (verfasst am 5.06.2008 von Mag. Isabel Wielebnowski / Institut für Kulturkonzepte) Kunstsammlungen privater Unternehmen: Von Sponsoring zur Kulturvermittlung Warum sammeln Unternehmen Kunst? Und welchen Stellenwert nimmt die Kunst in diesen Unternehmen ein? Die strategischen Ziele der einzelnen Unternehmen sind wohl so unterschiedlich wie die Unternehmen selbst. Das Engagement im Kunstbereich zur Imagefestigung und als interessantes Marketinginstrument soll meist der Wirkung des Unternehmens nach außen dienen. Ein anderer, bisher wenig untersuchter Aspekt ist allerdings die Wirkung nach innen. Die Vermittlung zeitgenössischer Kunst an die MitarbeiterInnen eines Unternehmens schafft der Kunst eine andere Öffentlichkeit und bietet die Chance Hemmschwellen abzubauen. Das Buch „Kunstsammlungen privater Unternehmen: Von Sponsoring zur Kulturvermittlung“ gibt einen Einblick in Sammlungen und Aktivitäten österreichischer Unternehmen. KulturtheoretikerInnen, KünstlerInnen, UnternehmensvertreterInnen und KulturvermittlerInnen treffen erstmals zusammen und legen ihre Sicht der Dinge dar. Das Buch dokumentiert die Diskussionsbeiträge und Ergebnisse in der Hoffnung neue Impulse für die Zukunft zu setzen und somit einen wichtigen Beitrag zu leisten für die künftige Zusammenarbeit von Kulturschaffenden und privaten Unternehmen. KulturKontakt Austria Kunstsammlungen privater Unternehmen: Von Sponsoring zur Kulturvermittlung Wien 2008 (verfasst am 29.05.2008 von Mag. Isabel Wielebnowski / Institut für Kulturkonzepte) Moderne Kunst verstehen lernen Was ist Gegenwartskunst? Welche Rolle spielen die neuen Medien in der zeitgenössischen Kunst? Was unterscheidet Künstler von Künstlerin? Jean-Christoph Ammann, international renommierter Kenner moderner Kunst lehrt uns in seinem Buch „Bei näherer Betrachtung“ die Gegenwartskunst richtig zu verstehen und zu deuten. In Zeiten von Sammlerhype und Ausstellungsmarketing bleibt die Kunst an sich allzu häufig auf der Strecke. Anhand von einigen ausgewählten Beispielen eröffnet uns Ammann eine völlig neue Sichtweise auf Kunst und Kunstwerke. Er verortet Kunst in einem Umfeld von Kreativität und Innovation und geht auf die veränderte Situation ein, in der Kunst in Zeiten der Globalisierung und Medialisierung entsteht. (verfasst am 10.05.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Jean-Christophe Ammann Bei näherer Betrachtung – Zeitgenössische Kunst verstehen und deuten Westend Verlag / Frankfurt am Main, 2007 Management und Marketing von Konzerthäusern Die kontroversen Diskussionen zum Thema: Marketing und klassische Musik nimmt Michael Theede zum Anlass für seine umfangreiche empirische Studie unter den führenden deutschen Konzerthäusern. Doch die kritischen Stimmen zur Zeit der Entstehungsgeschichte des Marketing in der klassischen Musik scheinen mehr und mehr zu verstummen. Galten künstlerische und betriebswirtschaftliche Ziele noch vor ein paar Jahren als unvereinbar, so entwickelte sich im Laufe der Zeit dennoch ein gewisses Marketingverständnis unter den Kulturschaffenden. Allerdings kann die klassische Musik auf Grund ihrer Sonderstellung auch heute nur zum Teil auf ein kommerzielles Marketing übertragen werden. Michael Theede befragte 12 Intendanten von deutschen Konzerthäusern anhand eines detailliert ausgearbeiteten Fragebogens. Im Vordergrund stehen aktuelle innovative Marketingkonzepte für Konzerthäuser weiters die Bedeutung der neuen Medien und die derzeitigen Finanzierungsmöglichkeiten für Kulturbetriebe. Management und Marketing von Konzerthäusern vermittelt ein umfangreiches Wissen über das aktuelle Kulturmanagement an führenden deutschen Konzerthäusern. Ein ausführlicher Anhang lädt zur Weiterbeschäftigung mit dem Thema ein. (verfasst am 5.05.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Michael Theede Management und Marketing von Konzerthäusern Die Bedeutung des innovativen Faktors Peter Lang Verlag / Frankfurt am Main, 2007 „Damit Sie gerne wiederkommen!“ Viel zu lange wurde, laut Armin Klein, von vielen Kultureinrichtungen der Fehlschluss gezogen, dass es ausschließlich auf die Qualität des eigenen Produktes ankomme und man sich um den einzelnen Besucher nur wenig kümmern müsse, frei nach dem Motte: „Im Mittelpunkt aller unserer Bemühungen steht der Mensch – und der steht uns gehörig im Weg!“ Ein Umdenkprozess in Richtung Dienstleistungsunternehmen Kultur erfolgte nur träge, wenn auch deutlich im Zuge der Umorganisation der Öffentlichen Verwaltung. Man erkannte, dass auch der Kulturbereich auf den regelmäßigen Austausch mit dem Nutzer angewiesen ist um langfristig unter dem Druck der immer größer werdenden Konkurrenz zu bestehen. Armin Klein verdeutlicht in seinem Buch Besucherbindung im Kulturbetrieb die Wechselwirkung von Kulturinstitution und Besucher (kein Star ohne Fans!). Begriffe wie: „Besucherorientierung“ und „Besucherbindung“ werden anschaulich erklärt und innovative und modernste Beispiele aus der Praxis geben großen und kleinen Kulturinstitutionen Anreiz die eigene Struktur zu überdenken und eventuell zu überarbeiten. (verfasst am 8.05.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte)
Kampf der Kulturen wirksam lösen? Der „Kampf der Kulturen“ ist zu einem alltäglichen Schlagwort in der internationalen Politik avanciert. Von „Parallelgesellschaften“ und „pluralem Monokulturalismus“ ist die Rede. In einer Zeit, in der kulturelle Unterschiede oft als Ursache und Erklärung für gesellschaftliche Probleme angeprangert werden, scheint ein Frieden der Kulturen aussichtslos. Doch woran scheitert dieser Kampf? Joana Breidenbach und Pál Nyiri zeigen in ihrem Buch maxikulti anhand aktueller Beispiele zunächst die populärsten Irrtümer über Kultur und die Ursachen des falschen Kulturverständnisses auf. Der Preis, den wir alle für das kulturelle Zerrbild zahlen, ist auf Seiten der gesellschaftlichen, politischen und finanziellen Ebene wohl zu hoch. Aber wie diesem Verwirrspiel entkommen? Durch die Darstellung eines differenzierten Kulturverständnisses versuchen die beiden AutorInnen einen möglichen Ausweg aus der „Kulturfalle“ aufzuzeigen. Was die Wirtschaft bereits erkannte und mit individuell zugeschnittenen Strategien zu lösen versucht, hat in den Bereichen Politik, Entwicklungsarbeit und den verschiedenen gesellschaftlichen Institutionen freilich noch viel Nachholbedarf. Maxikulti ist jedoch kein Buch das Angst macht, sondern vielmehr nachdenklich stimmt, unser Bewusstsein schärft und Alternativen zu festgefahrenen Meinungen finden will. (verfasst am 17.04.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Joana Breidenbach/Pál Nyiri maxikulti Der Kampf der Kulturen ist das Problem – zeigt die Wirtschaft uns die Lösung? Campus Verlag Frankfurt/Main, 2008 Dr. Michael Urselmann widmet sich in seinem bewährten Klassiker, der nun bereits in der 4. Auflage vorliegt, wissenschaftlich fundiert und auch für den/die EinsteigerIn lesbar, den Aufgaben der Fundraiser. Das Buch versteht sich aber nicht nur als Lektüre für EinsteigerInnen sondern auch für Fortgeschrittene, die mit dem neuen Kapitel „Fundraising Management“ eine gute Anleitung zur professionellen Steuerung des Fundraising und dessen Einbindung in das Management ihrer Organisation finden. In übersichtlichen Kapiteln wird zunächst der Begriff „Fundraising“ (und beispielsweise der Unterschied zum „Sponsoring“) erklärt. Basierend auf den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Befragung von Fundraising-Experten und persönlichen Erfahrungen aus über 70 Beratungsprojekten wird in der Folge veranschaulicht, wie Fundraising mit Hilfe von Planung, Controlling und Qualitätsmanagement zielorientiert gesteuert werden kann. Abbildungen und Tabellen geben fundierte Einblicke in die Praxis. Beispiele und Check-Listen helfen aus den Ergebnissen zu lernen und für den Eigenbedarf umzusetzen. Jedes Kapitel schließt zudem mit Literaturempfehlungen zur Themenvertiefung. Ein Service-Teil am Ende des Buches nennt Adressen von Fachverbänden und Dienstleistern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein guter Überblick für Anfänger und Fortgeschrittene, kleine und große Organisationen! Michael Urselmann Fundraising Professionelle Mittelbeschaffung für Nonprofit-Organisationen Haupt Verlag, 4. überarbeitete und ergänzte Auflage, Bern 2007 (verfasst am 3.04.2008 von Mag. Isabel Wielebnowski / Institut für Kulturkonzepte) Luxusartikel Kunst „Denn bei genauerer Betrachtung steigt mit dem Preise auch die Achtung“ wusste schon Wilhelm Busch zu sagen. Kunst als Luxusprodukt scheint in Mode zu sein. Die harte Finanzwelt ist offenbar auf der Suche nach einer genussvollen Gegenwelt in der noch Handschlagqualität zählt. Doch nicht zu früh gefreut! Der Kunstmarkt ist gnadenloser als so mancher glauben möchte, erfordert Fingerspitzengefühl und manchmal auch Hingabe bis zur Aufgabe. Den Code eines der undurchsichtigsten Märkte überhaupt zu knacken, scheint unmöglich. Hier gibt es keine Verträge. Budgets und Umsätze sind Tabuwörter in der Rhetorik von Galeristen. Verschwiegenheit ist Gesetz. Wir bewegen uns in einer Welt von Schönheit und Konsum, Neuem und Altem, Neid und Eifersucht, Lautstärke und Diskretion. Die Kunstmarktexpertin Katja Blomberg bietet in der überarbeiteten Neuauflage des Erfolgsbuches Wie Kunstwerte entstehen. Das Geschäft mit der Kunst einen spannenden Einblick in die aktuellen Geschehnisse der Branche. Denn auch im deutschsprachigen Raum haben mittlerweile Händler und Sammler das Sagen. Kunstinteressierte, Wirtschaftsinteressierte und private Kunstliebhaber sollen anhand von Porträts und persönlichen Erfahrungswerten der Autorin in übersichtlichen, kurzen Kapiteln über die recht eigenen Gesetze der Kunstmarktszene informiert werden. Katja Blomberg informiert, berät und lässt manchen hoffen. (verfasst am 27.03.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Katja Blomberg Wie Kunstwerte entstehen. Das Geschäft mit der Kunst Murmann Verlag / Hamburg, 2005 Events – Die Lösung aller Marketingprobleme? Events sind heute fester Bestandteil marketingtreibender Unternehmen. Daher sollte der Begriff „Eventmarketing“, der sich in den letzten Jahren zwar etabliert hat, allerdings auch Opfer zahlreicher neuer Begriffskreationen wurde, von Eventpraktikern kritisch hinterfragt werden. Oliver Nickel lädt dazu in seiner Neuauflage des erfolgreichen Buches „Eventmarketing“ ein. Die Steigerung der Professionalität, Effektivität und Effizienz sollen bei der kritischen Auseinandersetzung allerdings im Vordergrund stehen. Die zweite Auflage des „Standardwerks des Eventmarketings“ setzt sich zum Ziel die Beispiele aus Theorie und Praxis durch noch mehr anwendungsorientierte Informationen zu erweitern. Neue Beiträge sind zu rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und dramaturgischen Aspekten von Marketingevents zu finden. Ansprüche und Aufbau des Buches bleiben auch in der zweiten Auflage unverändert. Rahmenbedingungen und Grundlagen für Eventmarketing bilden den ersten Teil des Buches, der zweite Teil widmet sich den operativen Aspekten des Eventmarketing. Erfolgreiche Events aus der Marketingpraxis werden im dritten Teil vorgestellt und zuletzt gibt es noch einen kurzen Ausblick auf die Zukunftsperspektiven. Der „Eventklassikers“ von Oliver Nickel versteht es die Bedürfnisse von Eventexperten durch eine noch größere Bandbreite an Praxisbeispielen zu befriedigen. So findet man mit diesem Buch ein Hilfsmittel, das die Brücke zwischen Theorie und Praxis gelungen zu schlagen weiß. Ein Pflichtbuch für alle Eventgurus und die noch welche werden wollen. (verfasst am 18.03.2008, Mag. Isabel Wielebnowski/Institut für Kulturkonzepte) Oliver Nickel Eventmarketing Vahlen Verlag / München, 2007 Schnittstelle Kunst-Vermittlung Der umfangreiche Band „Schnittstelle Kunst-Vermittlung“ sammelt praktische Beispiele für die Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Kunst und Kunstvermittlung. Der Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen organisiert seit mehr als 15 Jahren Modellprojekte dieser Art und unterstützt damit die Implementierung eines gemeinsamen Bezugsrahmens für die lokalen Kunstschulen. Vor dem Hintergrund einer heterogenen Bildungslandschaft stellen die vielseitigen Projekte eine strukturelle Verbesserung dar. Die Kunstschulen setzten sich nicht nur inhaltlich mit der Frage nach der passenden Kunstvermittlung auseinander, sondern fanden eine Basis für Vernetzung und eine Möglichkeit über ihre Arbeit und Herangehensweise zu reflektieren. Die weiteren Vorteile und Erfolge dieses Projektzuschnitts werden im Detail herausgestrichen. Das Buch ist damit einerseits als Dokumentation angelegt, und versucht auf der anderen Seite einen wissenschaftlichen Rahmen und eine Methode für Fragen der Kunstvermittlung zu etablieren. Eine inspirierende Lektüre die mit fundiertem theoretischem Hintergrundwissen aufwartet und interessante Fragen aufwirft. Kann zum Beispiel der Künstler selbst vermitteln oder Fachmann sein? Trotz seines lokalen Bezugs dürften alle Kulturschaffenden und Kunstvermittler in „Schnittstelle Kunst-Vermittlung“ Anregungen finden. (verfasst am 21.02.2008 von Susanne Hofmarcher/Institut für Kulturkonzepte) Bildung richtig vermarkten Bildung und Marketing mag für viele Menschen unvereinbar klingen – worum geht es also im Bildungsmarketing? Zum einen stellen Bildungs- und Weiterbildungsleistungen einen Teil des Marketingmix dar. Ein guter Kundenservice kann solche Angebote beinhalten. Andererseits beschränkt sich die Weiterbildung lange nicht mehr auf offizielle Einrichtungen, sondern wird vor allem von umsatzstarken Firmen auch intern ermöglicht. Im Bewusstsein des heterogenen Feldes Bildung wird ein Setting erkennbar, das sich in vielerlei Hinsicht von regulärem Wirtschaftsmarketing unterscheidet. Die besondere Interaktion von Angebotsseite und Kunde ist dabei ein wesentliches Merkmal. Man muss z.B. keine längerfristige Kunden-Lieferanten Beziehung aufbauen. Kundenorientiertheit, Markt- und Marketingforschung sind im Bildungssektor jedoch genauso wichtig wie andernorts auch, um Marktpotentiale zu identifizieren. Autor Michael Bernecker stellt dafür die Methode der Bildungsbedarfsanalyse in den Mittelpunkt, die nichts anderes als einen für die Pädagogik adaptierten Soll-Ist-Vergleich darstellt. Bernecker leistet als Experte zu allererst eine Erklärung der Dienstleistung Bildung, um danach über optimale Vermarktungswege nachzudenken. Die Branche hat sich professionalisiert und Marketing stellt schon lange keine Zusatzaufgabe mehr, sondern eine Notwendigkeit dar. Um dem Spannungsfeld zw. Marketing und Pädagogik gerecht zu werden, diskutiert Bernecker auch alternative Herangehensweisen. Die Zielgruppe an Bildungsanbietern ist zwar recht allgemein gehalten, um keine der unterschiedlichen Ausrichtungen auszuschließen, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem kommerziellen Bildungsmarkt, für den eine umfassende Marketingsystematik entwickelt wird. Für diese Sparte ist die Lektüre auch am gewinnbringendsten, um den Betrieb pädagogisch und ökonomisch zum Erfolg zu führen. (verfasst am 14.04.2008 von Susanne Hofmarcher / Institut für Kulturkonzepte) Michael Bernecker: Bildungsmarketing Johanna Verlag, Köln, 2007 ISBN 3-937763-02-3 Handbuch der Kommunikationsguerilla Eine Anleitung zu linkem politischen Einbruch in den modernen Kommunikationsdschungel könnte man auch folgendermaßen beschreiben: Marshall McLuhan trifft Marx trifft Dadaismus. Zuviel linke Dogmatik würde das Schaffen eines Kommunikationsguerillas allerdings nur unflexibel machen, und es sollte ihm deshalb nicht zuviel Platz eingeräumt werden. Eine gesunde Kritik an den bestehenden Verhältnissen bietet sich als ausreichende Grundlage für die angebotene Verwirrungsstiftung dar. Die Autoren halten dazu an, gezielte Störungen des systemischen Kommunikationsflusses in den Mittelpunkt politischer Arbeit zu rücken, anstatt diese Methode als besseren PR-Gag von Autonomen abzutun. Der assoziative Aufbau des Buches ist durchzogen mit Beispielen und Anekdoten von Guerillamethoden wie Sniping, Crossdressing und Subvertising. Solche anglizistischen Begriffsgeburten im Kontext des Kommunikations- und Technologiezeitalters verdeutlichen die postmoderne Arbeitsweise des Integrieren, Reversieren, Reproduzieren. Bekannte Markenlogos verfremden und verbreiten, schon wird man vom Advertiser zum Subvertiser. Das ideelle Ziel der Autoren ist die damit erreichte Öffnung eines Raumes für Utopien, vor allem im öffentlichen Raum. Bei aller militärischen Begrifflichkeit distanzieren sich die Verfasser gleich zu Beginn von (physischer) Militanz einerseits und ideologischer Theorieverhaftung auf der anderen Seite. Lieber versucht man neue Formen der Kritik innerhalb der Möglichkeiten abzutasten. Interessant dabei die Meinung über Museen und Kunsthäuser, die als neutrale Orte der „Narrenfreiheit“ gesehen werden in denen Kritik nicht mehr als Kritik gilt, sondern alles unter Kunst abgetan und damit entschärft wird. Eine unterhaltsame und inspirierende Lektüre, dessen Konzept der Kommunikationsguerilla laut (authentischer?) Kritik am Buchdeckel „ein neuer Fluchtpunkt romantischer Revolutionsvorstellungen“ ist. Luther Blissett, Sonja Brünzels: Handbuch der Kommunikationsguerilla Bewusst sein im Körper Unsere Ausstrahlung ist Trumpf! Das Körperbewusstsein und die eigene Wirkung stehen am Anfang jeder zwischenmenschlichen Kommunikation und machen die Basis einer als Soft Skills bezeichneten Kompetenz aus. Der Autor Walter S. Bartussek ist ein erfahrener Trainer für Körperausdruck und Bewegung. Seine Publikation „Bewusst sein im Körper“ identifiziert Gedankenkraft, Energieflüsse und Körperhaltung als die drei Hauptmerkmale unserer Gesamtkondition. Mit Tipps und Methoden aus dem Schauspieltraining inspiriert das Buch dazu, an der eigenen Ausstrahlung zu arbeiten. Bartussek spricht in diesem Zusammenhang von Lichtkugeln die wir innerlich entwickeln müssen, um die Energie zu gekonnt zu generieren und zu behalten. Für unsere alltäglichen Begegnungen sind derartige Grob- und Feinstofflichkeiten entscheidende Einflüsse, da sie den Zustand unserer Körperteile konditionieren und Energieaustausch fördern oder unterbinden. Die Temperatur, Gedankenkraft und Körpersprache können diese Zirkulation bestimmen. Bartussek führt uns damit vor, wie wichtig dieses Bewusstsein für die aktive Gestaltung zwischenmenschlicher Begegnung ist. Kommunikationsschwierigkeiten können gelöst werden, Durchsetzungswünsche erfüllt werden, wenn verstanden wurde wie wichtig eine aktive körperliche Präsenz ist. Schauspieler wissen, dass sie gehört und gesehen werden müssen um überzeugenden Eindruck zu hinterlassen. Diese Bühnenweisheiten machen sich für den Alltag ebenso bezahlt. Klassische Bestandteile der Schauspiellehre wie Atemtechnik, Sprache und Körperhaltung bereitet Bartussek gekonnt für Unerfahrene auf. (verfasst am 17. Jänner von 2008 Susanne Hofmarcher / Institut für Kulturkonzepte) Walter Samuel Bartussek: Bewusst sein im Körper Training für Alltag und Bühne Grünewald Verlag, Ostfildern, 2006 ISBN 3-7867-2249-8 Besser vortragen und präsentieren Egal ob interne Besprechungen oder offizielle Termine, wer die Kunst des Vortragens beherrscht zieht das Publikum in seinen Bann und hat damit den Erfolg auf seiner Seite. In dem großen Angebot an Weiterbildungsliteratur hat sich Emil Hierholds „Sicher präsentieren – wirksamer vortragen“ jahrelang bewährt. In der 7. Auflage besticht der Ratgeber mit einem Überblick zu modernen Hilfsinstrumenten der Präsentationstechnik. PowerPoint und Datenprojektionen werden als selbstverständliche Werkzeuge auf ihren Nutzen überprüft. Erfahrene ReferentInnen können somit ihren Vorträgen mit Hilfe dieses Buches noch den Feinschliff verpassen. Ganz in fachliterarischer Tradition bietet Hierhold nämlich eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Kommunikationsform des Vortrages, die Anfängern einerseits Anleitung bietet, und Fortgeschrittene zur perfekten Präsentation begleitet. Anhand von Illustrationen und Fotos werden Inhalte verdeutlicht und Tipps veranschaulicht. Großer Platz wird beispielsweise der richtigen körperlichen Haltung des Vortragenden eingeräumt. Jedes Kapitel wird am Ende in kurzen Sätzen zusammengefasst und hält damit den Lernfaktor hoch. Hierhold versteht es als Kommunikationsexperte nicht zuletzt seine eigenen Inhalte überzeugend zu vermitteln. Eine beigefügte CD-ROM lädt zum zusätzlichen Studium ein, und bietet Extras wie vorgefertigte Arbeitsblätter und PowerPoint Slides. Spätestens nach dieser Lektüre begreift man, dass sich Investition in die Präsentation lohnt. (verfasst am 17. Jänner von 2008 Susanne Hofmarcher / Institut für Kulturkonzepte)
Emil Hierhold: Sicher präsentieren - wirksamer vortragen 7., aktualisierte Auflage Redline Wirtschaft, Heidelberg, 2005 ISBN 3-636-01244-4 |